Mal ehrlich, sind Sie die ganze Nacht wachgeblieben, nur um sich diesen „unglaublich spannenden Wahlkrimi“ der US-Präsidentschaftswahlen live anzusehen? Wir nicht…

Die Dramaturgie ist inzwischen ja hinlänglich bekannt: Bis etwa zwei Wochen vor dem Termin wird uns der Kandidat der Demokraten als unablässig punktender, sympathischer Siegertyp verkauft, während dem Republikaner die Rolle eines schwerreichen, raubeinigen Hinterwäldlers zugedacht ist, der sich zudem auf Fettnäpfe spezialisiert zu haben scheint. Ein typischer Ami eben. Den auf diese Weise vorbildlich aufgeklärten Untertanen Brüssels schaudert es vor solchen „Cowboy“-Allüren und sie wissen sich dabei im Einklang mit ihren Chefs – dem unnachahmlichen Martin Schulz etwa, der als Präsident des EU-ähm-Parlaments nicht nur genau wusste, welchen US-Präsidenten sich „Europa sicher wünscht“, sondern diese Erkenntnis auch partout nicht für sich behalten mochte.

 

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Wie ein US-Präsident gemacht wird